Vom Berater zum Babykleidungs
Designer
Jeder kennt die
Geschichte vom Tellerwäscher, der es eines Tages zum Millionär
gebracht hat. Solche Geschichten wecken einfach Träume in uns,
da sie ein Zeichen dafür sind, dass man im Leben alles
erreichen kann; unabhängig von der Bildung, der Herkunft oder
den finanziellen Möglichkeiten.
Tatsächlich gibt es diverse
Möglichkeiten, wie man sich seine eigenen Träume erfüllen
und somit auch gesellschaftlich aufsteigen kann. Warum
sollte zum Beispiel ein KFZ Mechaniker nicht eines Tages
für das Formel 1 Team von Ferrari arbeiten? Was spricht
dagegen, dass der Mitarbeiter einer Videothek eines Tages
selber ins Filmgeschäft einsteigt und zu einem gefeierten
Regisseur wird? Und warum sollte der Verkäufer in einem
Kleidungsgeschäft nicht eines Tages zum Mode Designer
werden?
All dies mag sehr unwahrscheinlich klingen, ist aber
dennoch im Bereich des Möglichen. Zugegeben: Nicht jeder
wird sich seinen Lebenstraum erfüllen können. Erst recht
nicht, wenn dieser auch noch so hochgesteckt ist. Sofern
man aber immer an sich glaubt und auch dazu bereit ist,
hart an sich zu arbeiten, ist immerhin die Chance
vorhanden. Und alleine das macht uns schon zu einem
glücklicheren Menschen. Schließlich ist es ein gutes
Gefühl, mit Hoffnung in die Zukunft blicken zu können. Und
sofern auch nur die kleinste Chance besteht, dass man sich
seinen Lebenstraum irgendwann einmal erfüllen kann, darf
die vorhandene Hoffnung durchaus auch als berechtigt
bezeichnet werden.
Wichtig ist nur, dass man sein Ziel klar vor Augen hat und
stetig daran arbeitet, diesem Ziel ein Schritt näher zu
kommen. Wer zum Beispiel als Berater in einem
Kleidungsgeschäft arbeitet, eines Tages aber ein gefeierter
Modedesigner werden möchte, muss sich darüber im Klaren
sein, wie man diesbezüglich vorzugehen hat. Dabei wäre es
von großem Vorteil, würde man sich auch später mit jenen
Kleidungsstücken beschäftigen, die man derzeit verkauft.
Arbeitet man zum Beispiel in der Abteilung für
Baby
Kleidung, so
bringt dies den Vorteil mit sich, dass man durch den
Umgang mit den Kunden darüber informiert ist, wie die
Kundenwünsche aussehen. Und genau hierüber muss ein
potentieller Mode Designer informiert sein. Er muss
genau wissen, welche Kleidungsstücke für die Kinder
gerne gekauft werden, welche Modeartikel als
beliebte Taufgeschenke angesehen werden und welche Farben
besonders gerne gesehen sind.
Doch mit dem Wissen alleine ist es natürlich noch nicht
getan. Wer eine Karriere als Modedesigner anstrebt, ob nun
im Bereich der Baby Kleidung oder eben woanders, benötigt
auch eine entsprechende Ausbildung. Es gibt zwar
erfolgreiche Modedesigner, die es auch ohne Ausbildung zu
Ruhm und Reichtum gebracht haben, doch solche Fälle gehören
definitiv der Ausnahme an. Somit wäre es grundsätzlich zu
empfehlen, sich an eine Kunsthochschule, eine Akademie,
eine Berufsfachschule oder eine Fachhochschule zu wenden
und dort die Künste des Modedesigns zu erlernen.
Unter Umständen werden manche Mitmenschen behaupten, es
wäre vermessen anzunehmen, man könnte wirklich einen
Aufstieg vom Berater zum Modedesigner vollbringen. Über
solche Meinungen sollte man sich allerdings nicht scheren.
Skeptiker wird es schließlich immer geben. Ebenso gibt es
aber auch genügend Beispiele, die beweisen, dass solch eine
Karriere wirklich möglich ist. Und hieran sollte man sich
letztendlich orientieren.
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